Rückstau - Stadtwerke Wolfratshausen

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Rückstau

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Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, welche Rückstausicherung Ihr Gebäude gegen Schäden schützt!

Was ist ein Rückstau?

Bei extremen Regenfällen kann die Kanalisation die Wassermassen nicht aufnehmen. Der Abwasserspiegel steigt in den Kanalstrecken und Revisionsschächten bis zur Rückstauebene (meist Straßenoberkante) und drückt in die Hausanschlusskanäle. Über Entwässerungsleitungen werden tieferliegende Gebäudebereiche (meist Keller) "geflutet". Alle Ablaufstellen, die unterhalb des Rückstauebene liegen, müssen gesichert werden.
Eine Rückstausicherung für Bodenabläufe, Abwasserleitungen, oder
auch für Siphons im Keller, besteht nach DIN-Normen aus 2 Komponenten:

1. Ein automatischer Verschluss (zum Beispiel eine Klappe), der bei Gegenstrom
automatisch schließt.

2. Ein Notverschluss, der von Hand geschlossen, und im Notfall oder bei längerer Abwesenheit, betätigt werden kann. Die Rückstauverschlüsse sind 2 mal jährlich zu warten und monatlich zu überprüfen





Welchen Schutz vor Rückstauschäden gibt es?

Ein Rückstauverschluss funktioniert nur für Abwasserläufe, auf die Sie vorübergehend verzichten können, und wenn ein freies Gefälle zur Kanalisation besteht. Es muss außerdem gesichert sein, dass Abwasser aus höher liegenden Geschossen abfließen kann.

Ist dies nicht möglich, weil zum Beispiel das komplette Abwasser im Keller zusammengeführt wird, muss eine Hebeanlage installiert werden.

Diese hebt das Abwasser über die Rückstauebene an und führt es der Kanalisation zu. Somit wird durch eine Hebeanlage ein größerer Schutz gegen Rückstau erzielt.

Auch bei einer Hebeanlage ist der Hauseigentümer verantwortlich, dass die Funktionstüchtigkeit dieser Anlagen durch regelmäßige Wartung und eine monatliche Prüfung der Anlage gewährleistet ist.


 
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